Pole Dance im Sachsenwald

Freies Fotoprojekt "Sportler & Tänzer"

 

Wir (Silke Schmidt von www.foto-blick.info und ich) wollen in einem längerfristigen, freien Fotoprojekt Sportler „einmal anders“ porträtieren.

Einige Wochen zuvor... Hier war der richtige Platz für das Shooting!

Für unser erstes Shooting haben wir Julia von POLE your BODY aus Barmbek ausgesucht. Sie hat eine klassische Musicaltänzerin-Ausbildung ist seit vielen Jahren Pole Dance Trainerin und unterhält gemeinsam mit einer Freundin zwei eigene Pole Dance Studios in Hamburg

Die Vorbereitung für das Shooting haben in etwa vier Wochen gedauert. Schließlich musste das Thema beschrieben werden, Tänzer gesucht, Kennenlernen organisiert und ein geeigneter Platz für das Shooting gefunden werden. Und auch das Wetter sollte am Shooting-Termin ebenfalls mitspielen.

 

Der Aufbau

Keine leichte Aufgabe: Poel Dance Stange im Wald gerade auszurichten.

Die erste Herausforderung war, dass Aufstellen der Pole (Stange) an einem exakten Ort, den ich zuvor bei einem Spaziergang mit meiner Freundin gefunden hatte, zu realisieren. An diesem Ort und mit diesem Hintergrund waren die Bäume schön lange und gerade. Dies sollte sich harmonisch mit der Pole Stange vertragen.

Nachdem wir die Stange gesetzt und befestigt hatten, konnte sich Julia schon einmal warm machen, denn die Temperaturen draußen im Wald lagen zu der Zeit etwa bei 18-20 °C. Es sollte es im laufe des Tages sehr schön werden und die Sonne herauskommen. Darauf freuten wir uns alle.

 

Das Shooting

Und die Sonne kam raus!

Wir setzten die Blitze, maßen sie ein und bauten anschließend den Laptop auf. Dann konnte das Shooting beginnen.

Beim Pole Dance ist eine ganz besondere Körperspannung maßgeblich und hätte ich mich so an die Stange heften wollen wie Julia, wäre ich heruntergefallen wie ein nasser Sack… 😉 Wir staunten nicht schlecht als Julia uns einige ihrer Figuren an der Pole zeigte von denen uns schwindelig wurde…

 

Die Ergebnisse

 

DER FEHLER

Die Bilder sind technisch gesehen genauso geworden wie ich sie mir vorgestellt hatte… aber ich habe einen fatalen Fehler gemacht.

In meinem Kopf hatte ich ein Bild mit einer Balletttänzerin, die ihre Hände kopfüber zusammenschlug und dabei etwas Mehl in den Händen verteilte. Der Hintergrund war dunkel bis schwarz und die Person war ansonsten das Einzige im Raum. Durch die seitlichen Lichtquellen wurde die Tänzerin sehr gut freigestellt. Ein sehr schönes Bild!

Mit diesem Bild im Kopf fuhr ich zum Shooting und habe exakt diese Bilder geschossen. Nur mit dem Unterschied, dass Julia sich in die Umgebung integrieren sollte. Ich wollte sie nicht freistellen, sondern harmonisch in die Umgebung einfügen. Sicher gab es zuvor ein Moodboard und wir alle hatten den Papierausdruck mit all den Beispielbildern in der Hand.

 

Einzig und alleine eine weitere Ebene (einen Vordergrund) hätten wir mit einbringen müssen.

 

Letztendlich sind tolle Aufnahmen dabei entstanden und wir sind glücklich mit unserem Ergebnis. Es war auch sicher nicht das letzte Shooting mit Julia und der Pole. Aber für die Zukunft werde ich noch besser auf diese Dinge achten, denn die Orga war ja soweit „perfekt“.  😉

 

Was ist Euch schon einmal passiert? Gibt es Dinge die trotz sehr guter Planung anders verlaufen sind? Erzählt Eure Geschichte. Wir sind gespannt!

Posted by Jens Hannewald.