Hamburger Köhlbrandbrücke

Vollsperrung und unser Glück

Es war Zufall und sollte uns viele schöne Momente bringen.

 
 

Die Köhlbrandbrücke wird modernisiert und
war daher komplett abgesperrt!

Als ich neulich mit meiner Freundin einen Ausflug machen wollte, fuhren wir am Zubringer der Köhlbrandbrücke in Hamburg vorbei. Zu unserer Verwunderung war alles komplett abgesperrt.

Das ließ ich mir nicht nehmen und rief sofort einen befreundeten Fotografen an Ich erzählte ihm die Lage und wir verabredeten uns für 19 Uhr. 

 

1.809 Meter bis zur Mitte

 

Wir waren dann doch etwas erstaunt als es dem Abend und damit dem Sonnenuntergang entgegenging und wir uns zu Fuss in Richtung Brückenmitte machten. Der Fussweg dauerte viel länger als geplant, denn die 1.809 m bis zur Mitte der Brücke war zu Fuss doch erheblich weiter als gewohnt im Auto. ;-)

 
 

Die Sonne ging langsam über der Brücke unter und die Brückenpfeiler bohrten sich weit in den blauen Abendhimmel hinein. Der Asphalt war sehr rau und die Leitplanken stark von Rus bedeckt.

 
 

Auf dem Weg zur Mitte konnten wir bereits den phänomenalen Ausblick auf den Hafen und die Elbe genießen, wie wir so zuvor noch nie genießen konnten. Wir hatten ja auch alle Zeit der Welt, um uns die Landschaft anzusehen...

 
 

Phantastischer Blick auf die Elbe und Ihren anliegenden Hafen

In der Mitte angekommen bot sich uns ein fantastischer Blick mit der Elbe im Abendlicht und dem Hafen in ihrer Begleitung. Wow! Zwar hielt die Freude über den abendlichen Himmel nur sehr kurz, denn es wurde schnell dunkel, aber die Blicke die wir noch im hellen Abendlicht erhaschen konnten bleiben uns noch lange in Erinnerung.

 
 

Die Köhlbrandbrücke verbindet seit dem 23. September 1974 in Hamburg die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Bundesautobahn 7. Die Brücke überspannt den 325 m breiten Köhlbrand, einen Arm der Süderelbe.

Lichte Höhe: 53 m
Architektonische Höhe: 135 m
Eröffnet: 20. September 1974
Gesamtlänge: 3.618 m
Längste Stützweite: 325 m
Ort: Hamburger Hafen

Quelle: Wikipedia.de

 
 

PS: Wir hatten leider unser Stativ vergessen! Sonst hätten wir noch viel viel viel mehr Aufnahmen gemacht. Aber die Brücke ist ständig in Bewegung und wackelt unmerklich für uns, jedoch merklich für die Kamera.

Posted by Jens Hannewald.